SHERPA Trophy Asien 2019

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1380 scalige Kilometer durch den Djungel und das Bergland Asiens.

Wohin die Reise genau führt?     

Sei dabei!

Lies unten weiter und finde es heraus!

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Wichtiges Hintergrundwissen für Teilnehmer:

Die Fahrt ist dieses Jahr ein simulierter Ausflug nach Asien, stattfinden wird die Trophy in Obermaubach-Schlagstein, nahe Nideggen/Kreuzau/Düren/Eifel/NRW/Deutschland. Genauer, rund um das Waldheim Schlagstein. (Am Waldheim 1, 52372 Kreuzau)

Als Hintergrund zur SHERPA-Trophy dient uns die folgende Idee. Der SHERPA-Trophy-Tross folgt den Spuren einer alten, verschollenen Expedition und versucht deren Ziele und Verbleib aufzuklären.

Wir setzen nun 2019 die Geschichte um die fiktive Expedition Sam Oths vor rund 100 Jahren fort. 2016 ging es durch russische Gefilde gen Norden, 2017 dann weiter jenseits des Atlantiks durch Canada von Ost nach West, 2019 nun geht es den gefundenen Hinweisen folgend weiter über den Pazifik nach Asien. (Die Zusammenfassung der Vorläufergeschichte um die Spurensuche der Expedition Sam Oth und Aj-Li findet sich hier  direkt unterhalb.)

Die Fahrt durch Asien wird sowohl klimatisch, als auch von der Route her, abwechslungsreich. Die Streckenplanung ist nahezu abgeschlossen, doch mit der anderen Jahreszeit kann von Überschwemmungen bis Dürre alles auftreten. Ob die Wege befahrbar sind, oder wir uns selbst Wege suchen und fahrbar machen müssen, ist ungewiss.

Gewiss ist nur eines, gefahren wird, egal ob Schnee, Hitze oder Monsun.

Warum Asien? Dazu braucht es den Blick auf die vergangenen beiden Trophys, die Hinweise und Karten. Das Wissen über die beiden Expeditionen in den Nordosten Sibieriens und nach Kanada wird unabdingbar, um die Rätsel über den Verbleib der Sam Oht und Aj-Li Expedition zu lösen.

Rückblick auf die Geschichte 2016 und 2017

Vorwort: „Wer kann irgendeine asiatische Sprache? Chinesisch, Thai, oder indisch? Irgendwas in der Richtung?“ Mit dieser Frage  beschäftigte sich wohl die Sam Oht Expedition, als sie um 1890 den Pazifik widerum querte und diesmal südlichere Gefilde anpeilte….

Der komplette Rückblick:

Im Rahmen der SHERPA Trophy 2016 startete ein ambintioniertes Unterfangen. Den Anlass gab eine Kiste, gefunden auf dem Dachboden eines für den Abriss vorbereiteten Hafenspeicherhauses in London. Ehemals aufeinanderfolgend genutz von der British-Ost-India-Company und der Hudson-Bay Company, berichteten Aufzeichungen und Kartenmaterial, welches sich in der Kiste fand, von einer bis dato unbekannten Expediton eines unbekannten Expeditionisten, Sam Oht. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Expedition zu Wettkämpfen, wahre Abenteuergeschichten zu lukrativer Abendunterhaltung und die Entdecker zu Popstars, welche mit spektakulären Berichten um die Gunst der Zuhörer buhlten. Die Wissenschaft versuchte, die Erde zu erklären und die vermeintlich letzten Geheimnisse aufzudecken.

Sam Oht versuchte sich an einem strittigen und ungeklärten Bereich, von welchem er durch Erzählungen über neue Funde an Kanadas Westküste und den Sibirischen Steppen erfuhr. Fotos zeigten Siedlungen mit großer Ähnlichkeit. Es bestätigte seine Ansicht, die frühe Besiedelung Amerikas erfolgte vom Nordosten Europas aus. Dies mit weiteren Funden aus diesen unwirtlichen Gegenden zu beweisen, erschien ihm eine gute Möglichkeit, mit einem spektakulären Abenteuer an dem Entdeckerrummel teilzunehmen. Vielleicht spielten aber zudem auch familiäre, persönliche Interessen eine Rolle. Nach seiner, in den Zeitungen nur mit einer Randnotiz beachteten Abreise, gab es nie wieder Erkenntnisse über die Reise und den Verbleib der Oht-Expedition.

Bis zum Jahr 2016. Die Spuren von Sam Oth und seinem Kartographen Aj-Li wollte der SHERPA-Trophy-Tross aufnehmen und selbst ein Abenteuer erleben. Aus den spärlichen hinweisen und alten Karten ergab sich eine Route aus Ortsnamen und auffälligen Geländemarken. Diese Route führte immer wieder zu Personen, welche etwas von der Oht-Expedition gehört hatten und Informationen besaßen. Ziel war ein Ort, weit hinter der Tundra in der sibierischen Taiga. Ein Plateau, erreichbar nur durch einen Zuweg, wo genau, keiner wusste es. Aber zwei Hinweise waren gegeben. Die zuführende Brücke lies Oht demontieren und das Material auf fünf Dörfer verteilen. Und es gab ein Dorfoberhaupt, welches angeblich in seiner Hütte eine Karte und Angaben zur Lage des Plateaus verwahrte.

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem der Trophy-Tross die Brückenteile in den Dörfern erfolgreich aufgesammelt hatte, trafen sich die Teilnehmer bei eben jedem Dorfoberhaupt. Nach einem alten Brauch wurde ein  Schutzwassser verzehrt, die Absicht, den Verbleib von Oht und seinen Leuten herauszufinden wurde erklärt und schließlich gab der alte Mann die entscheidenden Unterlagen zum Plateau zur Einsicht frei. In einer letzten Anstrengung fand der Trophy-Tross, nach mehrmaligem Verfehlen der richtigen, aber schwer erkennbaren  Wege, das Ziel. Doch ein Graben verhinderte das betreten. Bei brennender Hitze begann ein anstrengender Brückenbau und eine spektakuläre Überfahrt über das selbstgezimmerte Bauwerk.

Dann, auf dem Plateau angelangt, fanden sich, inmitten einer stark inidanisch anmutenden historischen Siedlung, Hinweise auf Oht. Seine Expedition war damals also genau hier, zudem hinterließ er in einem verfallenen Gebäude Aufzeichnungen, welche seinen weiteren Weg verkündeten: Übersetzen auf den Amerikanischen Kontinent und dort nach vergleichbaren Siedlungsüberresten suchen. Das Ziel für die nächste SHERPA-Trophy stand.

SHERPA-Trophy 2017: Angekommen in den Weiten Wäldern Kanadas gab es für die SHERPA-Teilnehmer Hinweise, ein Waldindianderstamm hätte damals Kontakt zu Oht gehabt. Dieser habe, laut Erzählungen, tatsächlich eine weitere historische Siedlung, passend zu der auf der anderen Seite des Ozeans, gefunden. Darüber, und über den Erfolg seiner Berichte, Karten und Geschichten zur Expedition, gab er ein rauschendes Fest in einer kleinen Goldgräberstatt. Bei dieser Gelegenheit erfuhr die Oht-Expedition von einem schwer zu erreichenden Claim mit sagenhaften Riesen-Gold-Nuggets. Nach dem Gespräch habe Oht der Goldrausch gepackt, er erwarb den Claim am Emma-River und wäre mit dem Expeditionsteam dorthin aufgebrochen. Wieder in der Goldgräberstadt aufgetaucht sei er aber nie.

 

 

 

Der 2017er Trophy-Tross folgte einigen alten Karten und Hinweisen. Nach einer abenteuerlichen Fährfahrt über den Emma-River fand sich der besagte Claim, einige Goldklumpen zur Belohnung gab es für die Teilnehmer auch, doch was war mit Sam Oht, Aj-Li und ihren Expeditionsteilnehmern geschehen? Nach der mysteriösen Aussage eines Schmiedes,  Oht habe einen, nur bei Nacht ersichtlichen Hinweis auf einer Waldlichtung hinterlassen, machte sich der Tross auf in die Dunkelheit. Serpentinen führten in höhere Gebirgslagen, Irrlichter und kleine Bodenfeuer waberten in der Nacht. Einige ergaben den Hinweis auf eine alte Festung. War Oht dorthin unterwegs gewesen? Zum Ende fand sich der SHERPA-Tross in einem einsamen Gasthaus. Am Feuer erfuhren die SHERPA-Teilnehmer neue Hinweise. Die Oht-Gruppe habe Goldnuggets verkauft und sei, nach einem Gespräch mit einem Unbekannten an einem Tisch im hinteren Bereich des Gasthauses, überhastet in Richtung Nord aufgebrochen, dort sei auch eine Festung. Unglaublich, ein Teilnehmerfand die Koordinaten, welche Ohts Leute wohl beim Gespräch mit dem Unbekannten in den Tisch geritzt hatten. Ihnen folgte die SHERPA-Gemeinde am nächsten tag und fand sich mittags an der Küste wieder. In einer Abgelegenen Bucht, ein Schiffswrack, auf den Strand gespült. Im Schiffswrack ein Brief Sam Ohts:

 

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Die Unterbringung

Dieses Jahr sind wir, passend zu einer Trophy, im Waldheim Schlagstein (Gemeinde Kreuzau, nahe Düren) untergebracht. Das Waldheim liegt, wie der Name vermuten lässt, recht abgelegen am Waldrand direkt an der Rur. Dort hält man für uns uns Gruppenzimmer bereit, natürlich auch alles für zünftige Lagerfeuer. Das Gelände ist rau und durchaus bergig, der Urwald zieht sich bis in beträchtliche Höhen den Berghang hinauf. Für die Grundversorgung leiblichen Wohls wird gesorgt, welches wir nach Bedarf während der Trophy, natürlich erweitern werden. Ein Gruppenraum zum quatschen, fachsimpeln, schrauben und besprechen gehört natürlich dazu.

Zu beachten sind ein paar Kleinigkeiten:

Bitte mitbringen :

  • Bettwäsche (Laken, Bett- und Kopfkissenbezug ),
    ansonsten muss sie gegen eine Gebühr von 5,00 € ausgeliehen werden.
    Aus hygienischen Gründen ist es nicht erlaubt, Schlafsäcke zu benutzen.
  • Hausschuhe, da der Schlaftrakt nicht mit Straßenschuhen betreten werden darf.

Es wird darum gebeten:

  • Das obere Stockwerk nur mit Hausschuhen zu betreten.
  • Geräte zum Abspielen lauter Musik nur in den Aufenthaltsräumen zu benutzen.
  • Die Betten in den Schlafräumen nicht zu verstellen.
  • Tische und Stühle aus dem Innenbereich nicht draußen zu benutzen, da sie alle mit Filzgleitern ausgestattet sind.
  • Am Abreisetag alle benutzten Räume besenrein und aufgeräumt zu verlassen.

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Das Regelwerk

Ist unter -> Regelwerk <- am einfachsten gemütlich durchzulesen. Nicht alles wird immer gebraucht und wir fragen auch keinen ab, ob er es auswendig kennt. Für unser Zusammenfahren und den Zusammenhalt ist aber, mehr noch als das Fahrzeug, die Einstellung wichtig. Sie findet sich verschriftlicht überall auf der Homepage, aber auch noch einmal unter dem Regelwerk in den letzten Sätzen.

Wichtig für das Fahrzeug, Teil A und B.

Warum? Damit wir annähernd vergleichbar unterwegs sind. Ein Wettbewerb mit ungleichen Fahrzeugen macht keinen Sinn und auch auf Dauer keinen Spaß. Den aber wollen wir maximal haben! Dazu gehört auch, daß die Fahrzeige annähernd gleiche Leistung haben. Denn wir fahren nicht einfah drauf los, wir kitzeln die Maximalleistung aus dem Auto, vor allem aber aus dem Fahrer, können statt brettern und Umfallen ist nicht. Wo es der Leistung dann immer noch etwas an Gleichheit fehlt, setzt der Teamgeist ein und jeder ist für jeden da! Die Ausstattung ist vorgeschrieben, da wir damit auch arbeiten, sie also nicht nur als Schmuck mittragen. Wir wollen Winden, Absichern, Sandblechbrücken bauen, Räder wechseln, 10 Fahrzeuge hintereinanderhängen und abschleppen….und vieles mehr…

Grenzwertige Situationen bei der Fahrzeugzulassung bespricht und entscheidet die Trophyleitung gemeinsam.

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Was wir vorhaben!

Ein tolles Wochenende mit tollen Menschen! Spannung, Spaß, Überraschung…Schokolade bitte selbst mitbringen. Ein großes Miteinander, kein gegeneinander.

Einen Wettbewerbsgewinner ermitteln wir durch die Wertungsprüfungen, welche als Blöcke gesondert, oder während des Tross-Fahrens innerhalb einer langen Etappe abgehalten werden können.

Verpflegung auf der Strecke ist angedacht, sowie ein Fahrertraining (ohne Auto).

Stockbrot am Lagerfeuer, Grillen, Nachtfahrt und Rätsellösen, handwerkliche Begabung bringen die Teilnehmer natürlich selbst mit. Vor allem aber, fahrerisches Können, auch mit den Hilfsmitteln wie Seilwinden, Sandblechen oder den Dingen, die man erst erfinden muss, um einen Wagen aus misslicher Lage zu befreien.

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Die Teilnahme

Ist Interesse geweckt? Ein leichtes oder großes Grinsen im Gesicht? Vorfreude? Passt das Fahrzeug in unser Regelwerk? (Bei Unklarheiten einfach eine E-mail an info@sherpa-trophy.de)

Dann die -> Bewerbung <- ausfüllen und abwarten. Wir bestätigen zunächst den Eingang, die Zusage erfolgt nach Prüfung der Unterlagen.

Wie geht es weiter?

Nach Annahme der Bewerbung bleibt es, ausgenommen es gibt neue Informationen zum Verlauf der Trophy, erst einmal ruhig.

Wichtig, die Zahlungsfrist nicht vergessen und bitte nicht maximal ausreizen, da wir in Vorleitung gehen. Details dazu kommen mit dem Schreiben bei erfolgreicher Zusage zur Teilnahme.

8-6 Wochen vor Trophystart bekommen die Teilnehmer ein Info-Paket samt T-Shirt und Wagenaufklebern. Ab dann gilt…die Spannung beherrschen, Vorfreude genießen!

Eure Trophyleitung

Thomas Mueller, Ilja Schwarzer, Hans Schnatterbeck, Mirko Peters, Jörg Kunel, Hendrik Boekels und Torsten Kranz

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